Nosophobie ist eine Angststörung, die durch eine übermäßige und irrationale Angst gekennzeichnet ist, an einer schweren Krankheit zu leiden oder eine solche zu entwickeln.
Menschen, die an Nosophobie leiden, interpretieren normale Körperempfindungen häufig fälschlicherweise als Anzeichen einer schweren Erkrankung und suchen ständig medizinische Rückversicherung, selbst wenn es keine Hinweise auf eine Krankheit gibt.
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Anhaltende Besorgnis: die betroffene Person kann von Gedanken beherrscht sein, an einer bestimmten Krankheit zu leiden, wie etwa Krebs, Herzerkrankungen oder einer neurologischen Störung.
Medizinische Vermeidung oder übermäßige Inanspruchnahme: einige Personen vermeiden Ärzte und medizinische Untersuchungen aus Angst vor schlechten Nachrichten, während andere ständig medizinische Fachkräfte aufsuchen, um Beruhigung zu erhalten.
Körperliche Symptome: Angst kann sich in körperlichen Symptomen äußern, die die Krankheitsangst weiter verstärken können.
Auswirkungen auf den Alltag: diese anhaltende Sorge kann das soziale, berufliche und persönliche Funktionsniveau erheblich beeinträchtigen.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT): sie zählt zu den wirksamsten Behandlungsformen und hilft Betroffenen, irrationale Gedanken zu hinterfragen und zu verändern.
Medikamentöse Behandlung: in einigen Fällen können Antidepressiva oder angstlösende Medikamente verschrieben werden.
Achtsamkeits- und Entspannungstechniken: sie können helfen, die allgemeine Angst zu reduzieren und die Fähigkeit zu verbessern, mit belastenden Gedanken umzugehen.