Die Konversionsstörung, auch als funktionelle neurologische Symptomstörung bezeichnet, ist eine psychische Erkrankung, bei der eine Person neurologische Symptome erlebt, die nicht durch medizinische Untersuchungen oder neurologische Erkrankungen erklärbar sind.
Diese Symptome sind real und können erhebliches Leiden oder funktionelle Beeinträchtigungen verursachen, haben jedoch keine eindeutig nachweisbare körperliche Ursache.
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Symptome
Zu den Symptomen können Lähmungen, Zittern, Krampfanfälle oder sensorische Störungen wie Blindheit, Taubheitsgefühle oder Sprachverlust gehören.
Diese Symptome treten häufig plötzlich auf und stehen im Zusammenhang mit psychischem Stress oder traumatischen Erfahrungen.
Die Symptome werden nicht absichtlich erzeugt oder vorgetäuscht (das heißt, sie unterliegen nicht der bewussten Kontrolle der betroffenen Person).
Psychologische Faktoren
Psychische Belastungen oder innere Konflikte stehen häufig in Zusammenhang mit dem Auftreten der Symptome.
Beispielsweise kann eine Person nach dem Erleben eines traumatischen Ereignisses eine Lähmung eines Arms entwickeln.
Ausschluss anderer Ursachen
Eine gründliche medizinische Abklärung ist erforderlich, um andere neurologische oder somatische Erkrankungen auszuschließen, die die Symptome erklären könnten.
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) wird häufig eingesetzt, um die zugrunde liegenden psychischen Probleme zu bearbeiten.
Physiotherapie: Hilft bei der Bewältigung körperlicher Symptome und bei der Verbesserung der Funktionsfähigkeit.
Medikamentöse Behandlung: Wird gelegentlich eingesetzt, um begleitende Angstzustände oder Depressionen zu behandeln.