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Theorie des sozialen Lernens (Albert Bandura)

Die Theorie von Bandura integriert neben behavioralen auch kognitive Prozesse. Sie betont Lernen durch Beobachtung, Imitation und Modelllernen stärker als durch direkte Verstärkung.

Theorie des sozialen Lernens (Albert Bandura) Orbon Alija / iStock

Zentrale Konzepte

Lernen durch Beobachtung: Lernen durch das Beobachten anderer (Modelle) und das Nachahmen ihres Verhaltens.

Stellvertretende Verstärkung: Lernen durch die Beobachtung der Konsequenzen des Verhaltens anderer.

Reziproker Determinismus: Die Annahme, dass Verhalten, personale Faktoren (z. B. kognitive Prozesse) und Umweltfaktoren sich gegenseitig beeinflussen.

Beispiel: Das berühmte „Bobo-Puppen“-Experiment von Bandura, bei dem Kinder, die ein aggressives erwachsenes Modell gegenüber einer Puppe beobachteten, mit höherer Wahrscheinlichkeit dasselbe aggressive Verhalten imitierten.

Behaviorale Theorien

Behaviorale Theorien in der Psychologie konzentrieren sich darauf, wie Menschen Verhalten durch Interaktionen mit ihrer Umwelt erlernen. Die Grundannahme ist, dass alle Verhaltensweisen durch Konditionierung erworben werden, die durch Verstärkung, Bestrafung und Assoziation erfolgen kann.

Autor: Ema D.
Aktualisiert: 18/09/2024

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