Diese Theorie erklärt das Unbehagen (Dissonanz), das Menschen empfinden, wenn sie widersprüchliche Überzeugungen, Einstellungen oder Verhaltensweisen haben. Menschen sind motiviert, dieses Unbehagen zu verringern, indem sie ihre Einstellungen oder ihr Verhalten ändern, um wieder innere Harmonie herzustellen.
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Dissonanz: ein unangenehmes Gefühl, das durch widersprüchliche Überzeugungen oder Verhaltensweisen entsteht.
Kognitive Konsistenz: das Bestreben, Übereinstimmung zwischen Überzeugungen und Handlungen aufrechtzuerhalten.
Strategien zur Reduktion der Dissonanz: Verhaltensänderung, Veränderung von Überzeugungen oder Rationalisierung des Konflikts.
Beispiel: Ein Raucher, der weiß, dass Rauchen schädlich ist, kann kognitive Dissonanz erleben. Um diese zu reduzieren, könnte er entweder mit dem Rauchen aufhören oder die Risiken verharmlosen („Rauchen ist nicht so gefährlich“).
Diese konzentrieren sich auf die inneren mentalen Prozesse, die daran beteiligt sind, wie Menschen wahrnehmen, denken, lernen und sich erinnern. Sie betonen die Bedeutung kognitiver Funktionen wie Schlussfolgern, Problemlösen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sowie deren Einfluss auf das Verhalten.