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Attributionstheorie (Fritz Heider)

Diese Theorie untersucht, wie Menschen die Ursachen von Verhalten erklären – sowohl ihr eigenes als auch das Verhalten anderer. Sie konzentriert sich darauf, wie Individuen Handlungen internen (personalen) oder externen (situationalen) Faktoren zuschreiben.

Attributionstheorie (Fritz Heider) Pixabay

Zentrale Konzepte

Interne Attribution: die Zuschreibung der Ursache eines Verhaltens zu persönlichen Faktoren wie Persönlichkeit, Anstrengung oder Fähigkeit (z. B. „Ich habe den Test gut bestanden, weil ich intelligent bin“).

Externe Attribution: die Zuschreibung der Ursache eines Verhaltens zu äußeren Faktoren wie Glück, Aufgabenschwierigkeit oder Umweltbedingungen (z. B. „Ich bin durch den Test gefallen, weil er unfair war“).

Fundamentaler Attributionsfehler: die Tendenz, bei der Erklärung des Verhaltens anderer interne Faktoren zu überschätzen und situative Einflüsse zu unterschätzen.

Beispiel: Wenn dich jemand im Straßenverkehr schneidet, könntest du annehmen, dass es sich um eine unhöfliche Person handelt (interne Attribution), ohne externe Faktoren wie eine dringende Notlage zu berücksichtigen.

Kognitive Theorien

Diese konzentrieren sich auf die internen mentalen Prozesse, die daran beteiligt sind, wie Menschen wahrnehmen, denken, lernen und sich erinnern. Sie betonen die Bedeutung kognitiver Funktionen wie Schlussfolgern, Problemlösen, Aufmerksamkeit und Gedächtnis sowie deren Einfluss auf das Verhalten.

Autor: Ema D.
Aktualisiert: 18/09/2024

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