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Operante Konditionierung (B. F. Skinner)

Diese Theorie konzentriert sich darauf, wie Verhaltensweisen durch Verstärkung und Bestrafung erlernt und aufrechterhalten werden. Sie legt den Schwerpunkt auf willentliche Verhaltensweisen, im Gegensatz zur klassischen Konditionierung.

Operante Konditionierung (B. F. Skinner) delo / Pixabay

Zentrale Konzepte

Positive Verstärkung: das Hinzufügen eines angenehmen Reizes, um die Wahrscheinlichkeit eines Verhaltens zu erhöhen (z. B. einem Kind Süßigkeiten geben, wenn es die Hausaufgaben erledigt).

Negative Verstärkung: das Entfernen eines unangenehmen Reizes, um ein Verhalten zu verstärken (z. B. die Einnahme von Schmerzmitteln zur Linderung von Kopfschmerzen).

Positive Bestrafung: das Hinzufügen eines unangenehmen Reizes, um ein Verhalten zu verringern (z. B. ein Bußgeld für zu schnelles Fahren).

Negative Bestrafung: das Entziehen eines angenehmen Reizes, um ein Verhalten zu verringern (z. B. der Entzug von Privilegien bei Fehlverhalten).

Beispiel: Skinners Experiment mit Ratten in einer sogenannten „Skinner-Box“, in der sie lernten, einen Hebel zu drücken, um Futter zu erhalten – ein klassisches Beispiel für positive Verstärkung.

Behavioristische Theorien

Behavioristische Theorien in der Psychologie konzentrieren sich darauf, wie Menschen Verhaltensweisen durch ihre Interaktionen mit der Umwelt erlernen. Die Grundannahme ist, dass alle Verhaltensweisen durch Konditionierung erworben werden, die durch Verstärkung, Bestrafung und Assoziation erfolgen kann.

Autor: Ema D.
Aktualisiert: 18/09/2024

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