Alfred Adler löste sich von Freuds Fokus auf sexuelle Triebe und das Unbewusste und betonte stattdessen soziale Beziehungen sowie die Bedeutung des Strebens nach Überlegenheit und der Überwindung von Minderwertigkeitsgefühlen.
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Minderwertigkeitskomplex: Minderwertigkeitsgefühle, die aus Kindheitserfahrungen entstehen, können zu Überkompensation durch das Streben nach Überlegenheit oder Erfolg führen.
Streben nach Überlegenheit: Adler war der Ansicht, dass Menschen durch den Wunsch motiviert sind, Gefühle der Minderwertigkeit zu überwinden und persönlichen Erfolg sowie soziale Zugehörigkeit zu erreichen.
Soziales Interesse: Adler betonte die Bedeutung sozialer Verbundenheit und des Beitrags zum Wohl anderer.
Diese konzentrieren sich auf den Einfluss des Unbewussten, früher Kindheitserfahrungen und zwischenmenschlicher Beziehungen auf die Formung von Verhalten, Persönlichkeit und emotionalem Leben. Sie beruhen auf der Annahme, dass unbewusste Prozesse, die häufig früh im Leben entstehen, das bewusste Denken und Verhalten maßgeblich beeinflussen.