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Objektbeziehungstheorie

Entwickelt von frühen psychodynamischen Theoretikern wie Melanie Klein, Donald Winnicott und anderen, konzentriert sich diese Theorie auf frühe Beziehungen zu anderen, insbesondere zu bedeutsamen Bezugspersonen (Objekten), vor allem zu primären Bezugspersonen, und darauf, wie diese Beziehungen die Entwicklung des Selbst beeinflussen.

Objektbeziehungstheorie martieda / Pixabay

Zentrale Konzepte

Objekt: bezieht sich auf Menschen, insbesondere Bezugspersonen, die im Zentrum der emotionalen Impulse eines Kindes stehen.

Innere Objekte: mentale Repräsentationen von Menschen oder Beziehungen, die sich in der frühen Kindheit bilden und beeinflussen, wie Individuen später im Leben mit anderen in Beziehung treten.

Spaltung: ein Abwehrmechanismus, bei dem das Kind (und später der Erwachsene) Menschen oder Situationen als vollständig gut oder vollständig schlecht wahrnimmt, mit nur geringer Integration sowohl positiver als auch negativer Aspekte.

Gute und schlechte Objekte: In der frühen Entwicklung teilen Säuglinge ihre Bezugspersonen in „gute“ Objekte (wenn ihre Bedürfnisse erfüllt werden) und „schlechte“ Objekte (wenn ihre Bedürfnisse nicht erfüllt werden).

Psychodynamische Theorien

Psychodynamische Theorien konzentrieren sich auf den Einfluss des Unbewussten, früher Kindheitserfahrungen und zwischenmenschlicher Beziehungen auf die Formung von Verhalten, Persönlichkeit und emotionalem Erleben. Sie wurzeln in der Annahme, dass unbewusste Prozesse, die sich häufig früh im Leben entwickeln, das bewusste Denken und Verhalten stark beeinflussen.

Autor: Ema D.
Aktualisiert: 19/09/2024

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