Diese Theorie geht davon aus, dass Verhalten, Persönlichkeitsmerkmale, Intelligenz und psychische Gesundheitszustände stark von genetischen Faktoren beeinflusst werden. Genetische Vererbung bezieht sich auf die Weitergabe von Genen von den Eltern an ihre Nachkommen und beeinflusst Eigenschaften sowie Verhaltensweisen.
Pixabay
Genotyp vs. Phänotyp
Der Genotyp bezeichnet die genetische Ausstattung eines Individuums beziehungsweise die spezifischen Allele, die von den Eltern vererbt wurden.
Der Phänotyp ist der beobachtbare Ausdruck dieser genetischen Merkmale und wird sowohl durch genetische Faktoren als auch durch Umwelteinflüsse bestimmt.
Die Erblichkeit ist ein Maß dafür, in welchem Ausmaß die Variation eines Merkmals auf genetische Faktoren zurückzuführen ist. Beispielsweise haben Merkmale wie Intelligenz und bestimmte psychische Störungen (z. B. Schizophrenie, Depression) nachweislich eine signifikante Erblichkeit.
Diese Theorien konzentrieren sich auf die physiologischen und genetischen Grundlagen von Verhalten, Emotionen und mentalen Prozessen. Sie betonen die Rolle des Gehirns, der Neurotransmitter, Hormone und des genetischen Codes bei der Gestaltung menschlichen Verhaltens. Die biologische Psychologie, auch als Biopsychologie oder Neuropsychologie bezeichnet, basiert auf der Annahme, dass mentale Prozesse und Verhaltensweisen biologische Grundlagen haben.