Die evolutionäre Psychologie wendet die Prinzipien der natürlichen Selektion und der Anpassung an, um psychologische Merkmale und Verhaltensweisen zu erklären. Sie geht davon aus, dass viele psychologische Mechanismen entstanden sind, um wiederkehrende Probleme zu lösen, mit denen unsere Vorfahren konfrontiert waren, insbesondere solche im Zusammenhang mit Überleben und Fortpflanzung.
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Natürliche Selektion: Merkmale, die das Überleben und den reproduktiven Erfolg verbessern, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit an zukünftige Generationen weitergegeben.
Anpassung: Verhaltensweisen und mentale Prozesse werden als Anpassungen an Umweltanforderungen betrachtet.
Partnerwahl: Evolutionspsychologen untersuchen häufig, wie Fortpflanzungsstrategien das Verhalten beeinflussen. Beispielsweise könnten Männer und Frauen aufgrund unterschiedlicher Investitionen in die Fortpflanzung unterschiedliche Partnerpräferenzen entwickelt haben.
Theorie der elterlichen Investition: Sie besagt, dass das Geschlecht, das stärker in den Nachwuchs investiert (in der Regel Frauen), bei der Partnerwahl wählerischer ist, während das Geschlecht, das weniger investiert (in der Regel Männer), um den Zugang zum anderen Geschlecht konkurriert.
Diese konzentrieren sich auf die physiologischen und genetischen Grundlagen von Verhalten, Emotionen und mentalen Prozessen. Sie betonen die Rolle des Gehirns, der Neurotransmitter, der Hormone und des genetischen Codes bei der Gestaltung des menschlichen Verhaltens. Die biologische Psychologie, auch als Biopsychologie oder Neuropsychologie bekannt, geht von der Annahme aus, dass mentale Prozesse und Verhaltensweisen biologische Grundlagen haben.