Dieses Modell erklärt psychische Störungen als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen biologischer Prädisposition (Diathese) und Umweltstress. Dem Modell zufolge erben Individuen genetische Vulnerabilitäten für bestimmte Störungen, die durch belastende Lebensereignisse ausgelöst werden können.
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Diathese: genetische oder biologische Vulnerabilität für eine Störung.
Stress: Umweltfaktoren wie Traumata, Verluste oder größere Lebensveränderungen, die mit der Diathese interagieren und das Auftreten einer Störung auslösen.
Gen-Umwelt-Interaktion: das Zusammenspiel zwischen genetischen Prädispositionen und Umwelteinflüssen bei der Entwicklung psychischer Störungen.
Sie konzentrieren sich auf die physiologischen und genetischen Grundlagen von Verhalten, Emotionen und mentalen Prozessen. Diese Theorien betonen die Rolle des Gehirns, der Neurotransmitter, der Hormone und des genetischen Codes bei der Modellierung menschlichen Verhaltens. Die biologische Psychologie, auch bekannt als Biopsychologie oder Neuropsychologie, geht von der Annahme aus, dass mentale Prozesse und Verhaltensweisen biologische Grundlagen haben.