Die Positive Psychologie ist zwar keine klassische humanistische Theorie, steht jedoch in enger Verbindung mit humanistischen Prinzipien. Entwickelt von Martin Seligman, konzentriert sich die Positive Psychologie auf die Erforschung und Förderung jener Faktoren, die zu Glück, Wohlbefinden und menschlichem Aufblühen beitragen. Sie hebt Stärken, Tugenden und positive Erfahrungen hervor.
macrovector / Freepik
Das PERMA-Modell umfasst fünf zentrale Elemente:
Positive Emotionen: das Erleben von Freude, Dankbarkeit, Liebe und Zufriedenheit.
Engagement: tiefes Aufgehen und starke Einbindung in Aktivitäten (Flow-Zustände).
Beziehungen: positive, unterstützende soziale Verbindungen.
Sinn: ein Gefühl von Zweck und Bedeutung im Leben.
Leistung: das Verfolgen und Erreichen von Zielen.
Erlernter Optimismus: Seligmans Konzept, nach dem Menschen eine positivere Sichtweise entwickeln können, indem sie ihren Erklärungsstil verändern (also wie sie Ereignisse in ihrem Leben interpretieren).
Diese konzentrieren sich auf die innewohnende Güte des Menschen, sein Potenzial für persönliches Wachstum sowie die Bedeutung des freien Willens und der individuellen Erfahrung. Solche Theorien betonen die einzigartige, subjektive Erfahrung des Individuums und gehen davon aus, dass Menschen durch das Streben nach Selbstverwirklichung und Erfüllung motiviert sind.